Sarah Louise Palin ËpeÉȘlÉȘn (geborene Heath; * 11. Februar 1964 in Sandpoint, Idaho) ist eine US-amerikanische Politikerin und Mitglied der Republikanischen Partei. Palin war von Dezember 2006 bis Juli 2009 Gouverneurin des US-Bundesstaates Alaska und damit erste Frau in diesem Gouverneursamt. Bei der PrĂ€sidentschaftswahl 2008 war sie an der Seite von John McCain republikanische Kandidatin fĂŒr die VizeprĂ€sidentschaft.
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Bearbeiten Familie und Privates
Palins Familie zog 1964 von Idaho nach Skagway, Alaska, da ihre Eltern dort Stellen als Lehrer und SchulsekretĂ€rin antraten.[1] 1982 schloss Palin die Wasilla High School ab, wo sie sich als Basketballspielerin den Spitznamen âSarah Barracudaâ erwarb.[2] WĂ€hrend der Schulzeit engagierte sie sich, indem sie den christlichen Verband junger Sportler leitete.[3] 1984 nahm sie an den Miss-Wahlen zur Miss Alaska teil und belegte den dritten Platz.[4][5]
Palin besuchte von 1982 bis 1987 vier UniversitĂ€ten bzw. Colleges (Hawaii Pacific College, North Idaho Community College, University of Idaho, Matanuska-Susitna Community College) und erwarb 1987 schlieĂlich an der University of Idaho einen Bachelor of Science in Kommunikation und Journalismus.[6] Sie lebte dann in Skagway, Eagle River, sowie in Wasilla.
Sie heiratete Todd Palin, einen in der Region North Slope tĂ€tigen Unternehmer, der viermal den Tesoro Iron Dog gewann â das weltweit lĂ€ngste Schneemobilrennen. Der Ehe entstammen fĂŒnf Kinder; das jĂŒngste wurde im FrĂŒhjahr 2008 mit Down-Syndrom geboren[7], das zweitĂ€lteste â die 18-jĂ€hrige Tochter Bristol â machte sie am 28. Dezember 2008 zur GroĂmutter.[8] Entgegen der AnkĂŒndigung im US-Wahlkampf 2008 nach dem Schulabschluss zu heiraten, trennte sich die Tochter zwei Monate nach der Geburt vom Vater des Kindes.[9] Um das Sorgerecht[10][11] und den Unterhalt[12] fĂŒr Palins Enkelkind kam es zu Auseinandersetzungen mit dem Vater des Kindes Levi Johnston. Palin bezeichnet sich selbst als Hockey mom. Bis 2002 war sie praktizierende Pfingstlerin.[13] Palin lebt mit ihrer Familie in Wasilla, etwa 65 Kilometer nördlich von Anchorage.
Im Jahr 2007 wurde ein Autowaschbetrieb, der ihr und ihrem Mann zu insgesamt 40 Prozent anteilig gehörte, vom Bundesstaat Alaska geschlossen (Bescheid ĂŒber unfreiwillige Auflösung), nachdem der obligatorische Zweijahres-GeschĂ€ftsbericht und die GebĂŒhren dafĂŒr vom Bundesstaat Alaska erfolglos angemahnt wurden. Die GebĂŒhren an die Behörden waren mehr als ein Jahr ĂŒberfĂ€llig.[14]
Auf den fĂŒr 2008 veröffentlichten Ranglisten von Google lag die Wortkombination âSarah Palinâ auf Platz 1 der Seiten mit den gröĂten Steigerungen der Suchbegriffsabfragen. BezĂŒglich der Steigerungsrate innerhalb dieses Jahres rangierte sie damit auch deutlich vor Barack Obama.[15]
Bearbeiten Karriere
Bearbeiten Politischer Aufstieg
Palin, die seit ihrer VolljĂ€hrigkeit bei der Republikanischen Partei registriert ist, wurde erstmals 1992 in den Stadtrat ihrer Heimatstadt Wasilla gewĂ€hlt. 1996 wurde sie BĂŒrgermeisterin der Kleinstadt und hatte das Amt bis 2002 inne. Im BĂŒrgermeisterwahlkampf bezog sie vor allem Positionen gegen Waffenkontrolle und gegen Abtreibung und sicherte sich somit UnterstĂŒtzung nationaler Lobbygruppen. Diese Themen waren fĂŒr die sonst nachbarschaftlich gefĂŒhrten lokalen WahlkĂ€mpfe sehr ungewöhnlich.[16]
Als BĂŒrgermeisterin verfolgte sie eine ausgesprochen wirtschaftsfreundliche Politik. So wurden von Unternehmen nur niedrige Steuern erhoben, nur wenig Auflagen bei der Ansiedlung in Wasilla erteilt und es wurde billiges Bauland fĂŒr Unternehmen zur VerfĂŒgung gestellt. Als Folge wurde in den beiden Amtszeiten Palins deutlich mehr Bauland ausgewiesen und es kam zu einer Zunahme der Ansiedlung von Einkaufszentren und gröĂerer Unternehmen. Die Bevölkerungszahl Wasillas stieg um etwa ein Viertel. Allerdings traten damit auch zunehmend Belastungen fĂŒr die Umwelt auf. So weist der Lucille-See bei Wasilla erhöhte Konzentrationen von Phosphaten auf.[17]
Palin machte Wahlkampf mit der KĂŒrzung ihres Gehalts als BĂŒrgermeisterin. So kĂŒrzte sie ihr Gehalt ab dem 1. Januar 1997 tatsĂ€chlich von 68.000 Dollar[18] auf 61.200 Dollar, um es dann zum 6. Januar 1998 auf 68.000 Dollar zu erhöhen. Zu Beginn des Jahres 1999 kam es zu einer erneuten KĂŒrzung auf nun 66.000 Dollar, gefolgt von einer erneuten Erhöhung auf 68.000 Dollar zu Beginn ihrer zweiten Amtszeit.[19]
2002 unterlag sie knapp ihrem Parteikollegen Loren Leman in der Vorwahl der Republikaner zum Vizegouverneur. Von 2003 bis 2004 saĂ sie im Aufsichtsrat des Kommissariats fĂŒr die Ăl- und Gasvorkommen in Alaska. Von diesem Posten trat sie aus Protest ĂŒber die Amtsverfehlungen einiger republikanischer Parteigenossen (u. a. Arbeit fĂŒr die Partei auf Staatskosten und die Weitergabe von vertraulichen Dokumenten der Ăl- und Gaskommission an Lobbyisten) zurĂŒck.
Bearbeiten Gouverneurin von Alaska
Bearbeiten Politik
Im August 2006 gewann sie die Vorwahl der Republikaner zum Amt des Gouverneurs, wobei sie Amtsinhaber Frank Murkowski mit 51 Prozent zu 19 Prozent besiegte (ein dritter Kandidat, John Binkley, erreichte 30 Prozent). Am 7. November 2006 wurde sie mit 48 Prozent, gegenĂŒber ihren Herausforderern Tony Knowles mit 41 Prozent und Andrew Halcro mit neun Prozent, zum jĂŒngsten und ersten weiblichen Gouverneur Alaskas gewĂ€hlt[20] und am 4. Dezember 2006 vereidigt. Die Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit liegen in der ErschlieĂung der Ressourcen, im Bildungswesen, beim Arbeitsmarkt, im Gesundheitswesen, der öffentlichen Sicherheit sowie bei Transportfragen und der Infrastruktur. Unter ihrer FĂŒhrung investierte Alaska fĂŒnf Milliarden Dollar in staatliche Fonds wie den Alaska Permanent Fund, ĂŒberarbeitete von Grund auf die Finanzierung des Bildungswesens und fĂŒhrte UnterstĂŒtzungsmaĂnahmen fĂŒr einkommensschwĂ€chere Senioren (Senior Benefits Program) ein.[21] Sie schuf auch das Alaska Petroleum Systems Integrity Office zur Ăberwachung der Versorgung an Ăl- und Gas-Equipments, Anlagen sowie Infrastruktur. AuĂerdem lieĂ sie einen Ausschuss zu den Auswirkungen des Klimawandels (Climate Change Subcabinet) einrichten zur Vorbereitung und Umsetzung einer Strategie Alaskas gegen die globale ErwĂ€rmung.[22]
WĂ€hrend ihrer Amtszeit wurden Gesetze verabschiedet, die die Planung einer Gaspipeline vorantrieben, die Erdgas aus Alaska durch Kanada in das amerikanische Mutterland transportieren soll. AuĂerdem wurden die staatlichen Ethikgesetze ĂŒberarbeitet. Palin hĂ€lt auch den Vorsitz der Interstate Oil and Gas Compact Commission, einer Behörde, an der die meisten Bundesstaaten beteiligt sind und die die Erhaltung, sowie die umwelt- und gesundheitsschonende Bergung der amerikanischen Ăl- und Erdgasvorkommen fördern soll. Sie ist auch stellvertretende Vorsitzende des National Governors Association Natural Resources Committees.
Am 26. Juli 2009 hat sie ihr Amt als Gouverneur niedergelegt und die AmtsgeschĂ€fte an Sean Parnell ĂŒbergeben. Der RĂŒcktritt wird von Analysten als Schritt in Richtung auf höhere Posten in der Bundespolitik gesehen.[23] Sie erklĂ€rte bei ihrer Abschiedsansprache, dass sie sich verstĂ€rkt fĂŒr die Interessen der Amerikaner und die Wahrheit einzusetzen bereit sei. Zu diesem Zeitpunkt wurde sie bei Umfragen von 40% der US-Amerikaner positiv, von 53% aber als negativ bewertet.[24]
Bearbeiten VorwĂŒrfe wegen Art der AmtsfĂŒhrung
In Alaska liefen Ermittlungen wegen Amtsmissbrauchs gegen sie, weil der von ihr im Juli 2008 entlassene Chef der Polizei des Staates Alaska erklĂ€rte, von Palins Umfeld wiederholt unter Druck gesetzt worden zu sein, einen bestimmten Beamten aus dem Dienst zu entfernen. Bei letzterem handelt es sich um den Ex-Mann von Palins Schwester, der mit dieser in einem Scheidungs- und Sorgerechtsstreit steht. Die Entlassungsforderung wurde damit begrĂŒndet, dass ihm die fĂŒr einen Polizisten erforderlichen Charaktereigenschaften fehlen wĂŒrden, denn er habe seinen 11-jĂ€hrigen Stiefsohn, auf dessen Wunsch hin, mit einer Elektroschockpistole verletzt, widerrechtlich einen Elch gejagt, Bier in einem Polizeiwagen getrunken und Todesdrohungen gegen seinen Schwiegervater ausgestoĂen, fĂŒr den Fall, dass dieser seiner Tochter einen Scheidungsanwalt besorge.[25] Wenige Tage nach Bekanntwerden des Vorwurfs gab das Parlament von Alaska offizielle Ermittlungen zu diesem Fall in Auftrag.[26][27] Versuche republikanischer Abgeordneter, das Untersuchungsverfahren zu stoppen, wurden am 9. Oktober 2008 durch den Obersten Gerichtshof des Staates Alaska zurĂŒckgewiesen. Die Abgeordneten argumentierten, die Untersuchung sei parteipolitisch motiviert. Der Gerichtshof entschied, dass zum einen die Ermittlungen bereits vor der Nominierung zur VizeprĂ€sidentschaft aufgenommen wurden und es zum anderen legitim sei, dass das Parlament Ermittlungen ĂŒber die HintergrĂŒnde der Entlassung eines Landesbeamten anstelle.[28]
Am 11. Oktober 2008 wurde der Bericht des parlamentarischen Ermittlungskomitees[29] veröffentlicht, der feststellte, dass die republikanische VizeprĂ€sidentschaftskandidatin Palin bei der Entlassung des ranghohen Beamten Walt Monegan ihre Macht als Gouverneurin missbraucht habe. Dabei hĂ€tten zwar nicht ausschlieĂlich Familienstreitigkeiten eine Rolle gespielt, diese seien aber ein Faktor gewesen. Die Entlassung sei zwar gesetzeskonform gewesen, doch habe sich Palin von dem privaten Streit beeinflussen lassen, was laut Ermittler Stephen Branchflower, einem ehemaligen Staatsanwalt, gegen Alaskas Ethikgrundsatz fĂŒr Regierungsmitglieder verstoĂe.[30] An den Bericht des Ausschusses schlossen sich Ermittlungen der Personaldirektion des Staates Alaska an. In Alaska ist diese Verwaltungsbehörde dafĂŒr zustĂ€ndig, ĂŒber eventuelle Rechtsfolgen fĂŒr den Gouverneur zu befinden, falls dieser seine Macht missbraucht haben sollte. Am 24. Oktober 2008 sagte das Ehepaar Palin vor der Direktion aus.[31] Unmittelbar vor der PrĂ€sidentschaftswahl vom 4. November 2008 veröffentlichte die Personalkommission das Ergebnis ihrer Untersuchungen. Der Personalausschuss stellte fest, dass der Untersuchungsausschuss die Fakten korrekt zusammengestellt habe. Gleichwohl habe nach Auffassung der Personalkommission Palin die EthikgrundsĂ€tze Alaskas nicht verletzt. Der Parlamentsausschuss habe die GrundsĂ€tze unzutreffend angewendet. Die EthikgrundsĂ€tze sollten eine persönliche Bereicherung verhindern, diese lĂ€ge nicht vor.[32]
DarĂŒber hinaus werden nach Recherche der New York Times[33] VorwĂŒrfe erhoben, dass Palin einen FĂŒhrungsposten im Landwirtschaftsministerium von Alaska an eine Schulfreundin vergeben habe. Als Qualifikation fĂŒr den mit einem Jahresgehalt von 95.000 US-Dollar ĂŒberdurchschnittlich gut dotierten Job habe die Schulkameradin Franci Havemeister unter anderem ihre âLiebe zu KĂŒhen als Kindâ angegeben. Ăhnliche VorgĂ€nge seien bei vier weiteren Schulfreunden festzustellen gewesen.[34] Zudem sei sie nach Recherchen der New York Times unter Politikern in Alaska im zweiten Jahr ihrer Amtszeit kaum an ihrem Amtssitz anzutreffen gewesen.[35]
Untersuchungen eines Sonderermittlers wegen der möglicherweise rechtswidrigen Mitnahme von ihren Kindern auf Dienstreisen fĂŒhrten im Februar 2009 zu einer Vereinbarung, nach der Palin 7.000 $ an den Staat Alaska zurĂŒckzuzahlen habe. Von den untersuchten 72 Reisen wurden neun durch den Ermittler Timothy Petumenos als zweifelhaft eingestuft. Das ĂŒbrige seien dienstlich bedingte Reisen gewesen. Gleichwohl liege grundsĂ€tzlich kein Fehlverhalten Palins vor, Alaska sei nur in den zweifelhaften FĂ€llen nicht verpflichtet, die Mitnahme von Familienmitgliedern zu bezahlen.[36]
Bearbeiten Kandidatur zur VizeprÀsidentschaft
Sarah Palin kandidierte im PrĂ€sidentschaftswahlkampf 2008 erfolglos an der Seite von John McCain fĂŒr die VizeprĂ€sidentschaft der Vereinigten Staaten. Sie wĂ€re die erste Frau gewesen, die dieses Amt bekleidet, nicht aber die erste Kandidatin. Bereits 1884 kandidierte Marietta Stow als VizeprĂ€sidentin; 1984 kandidierte mit Geraldine Ferraro als Bewerberin der Demokraten erstmals eine Frau auf der Plattform einer der groĂen Parteien fĂŒr die VizeprĂ€sidentschaft. Die Nominierung erfolgte erstmals öffentlich bei einer Wahlkampfveranstaltung in Dayton (Ohio). Palin war nicht McCains erste Wahl, sein Favorit Joseph Lieberman war durch den konservativen FlĂŒgel der Republikaner blockiert worden. Sie hatte allerdings ihre Nominierung bereits im September 2007 vorbereitet, indem sie einflussreiche konservative Pressevertreter nach Alaska eingeladen und bewirtet hatte. Diese warben fĂŒr sie als VizeprĂ€sidentschaftskandidatin.[37]
Nach EinschĂ€tzung von Analysten sollte die Nominierung Palins einerseits AnhĂ€nger der unterlegenen PrĂ€sidentschaftskandidatin Hillary Clinton, vor allem weiĂe Frauen, in das Lager McCains ziehen[38], aber auch die religiös orientierte konservative Parteibasis der Republikaner mobilisieren.[39][40]
Es zeigte sich, dass die evangelikalen Kreise eher gespalten auf die Kandidatur Palins reagierten[41] und ihre Kandidatur unter Frauen eher auf Abneigung stieĂ[42]. GemĂ€Ăigte Republikaner, wie beispielsweise Colin Powell wechselten schlieĂlich wegen der Entscheidung fĂŒr Palin in das Lager Obamas ĂŒber,[43] unter neokonservativen Intellektuellen stieĂ ihre Kandidatur im Laufe des Wahlkampfes zunehmend auf Ablehnung.[44] Auf der anderen Seite sahen konservative Republikaner Palin unabhĂ€ngig vom Wahlausgang zukĂŒnftig in fĂŒhrender Stellung in der Partei. Falls McCain die Wahl verliere wurde teilweise eine PrĂ€sidentschaftskandidatur fĂŒr 2012 ins Auge gefasst.[45] Kurz vor der Wahl ergaben Umfragen der New York Times und des Senders CBS, dass 59 % der Befragten Palin eher ablehnten, da sie zu unerfahren sei.[46]
Wenige Tage nach der Nominierung wurde die Schwangerschaft von Palins 17-jĂ€hriger lediger Tochter bekannt.[47] Das wurde in der Ăffentlichkeit wegen Palins politischen Positionen zur Sexualkunde thematisiert.[48]
In einer gegen die Kandidaten der Demokraten gerichteten Rede auf dem Nominierungsparteitag begeisterte sie die AnhĂ€nger ihrer Partei.[49][50] Die Rede erhielt in den Vereinigten Staaten mit 37,2 Millionen Zuschauern hohe Einschaltquoten. Der demokratische VizeprĂ€sidentschaftskandidat Joe Biden hatte mit seiner Rede am 27. August 2008 demgegenĂŒber nur 24 Millionen Zuschauer.[51] In der Folge des Parteitages und der Rede Palins zeigten erstmals Umfragen einen Vorsprung McCains vor Obama, was auf die Nominierung Palins zurĂŒckgefĂŒhrt wurde.[52][53] Erst mit der VerschĂ€rfung der Finanzkrise in der Folge des Zusammenbruchs der Bank Lehman Brothers endete der mit Sarah Palins Nominierung entstandene Vorsprung.[54]
Palins Auftreten und Kleidungsstil im Wahlkampf, insbesondere die von ihr getragene Brille, beeinflussten die Mode in den Vereinigten Staaten.[55][56] Die Kleidung löste allerdings spĂ€ter eine Debatte in den Vereinigten Staaten aus, als bekannt wurde, dass die Republikaner Kleidung, Schminke und ihre Frisur mit 150.000 $ finanziert hatten. Die Imageberaterin hielt das fĂŒr notwendig, um das Aussehen einer Provinzlerin abzustreifen und stattdessen einen kosmopolitischen Look zur Schau zu stellen. Spender fĂŒr den Wahlkampf der Republikaner und AnhĂ€nger der Partei kritisierten diese Verwendung von Wahlkampfgeldern.[57]
Um die ihr zugeschriebene auĂenpolitische Unerfahrenheit zu kompensieren, traf sie am 23. September 2008 zunĂ€chst den ehemaligen amerikanischen AuĂenminister Henry Kissinger. AnschlieĂend traf sie sich am selben Tag am Rande der UNO-Vollversammlung mit dem Staatschef Kolumbiens, Ălvaro Uribe, dem Staatschef Afghanistans, Hamid Karzai, und am 24. September auch den PrĂ€sidenten Georgiens, Micheil Saakaschwili, den PrĂ€sidenten der Ukraine, Wiktor Juschtschenko, den PrĂ€sidenten des Irak, Dschalal Talabani, sowie die Staatschefs Pakistans und Indiens, Asif Ali Zardari und Manmohan Singh. Diese Treffen wurden auch mit Blick auf das Interview vom 11. September organisiert, in dem Sarah Palin einrĂ€umte, noch nie persönlich ein auslĂ€ndisches Staatsoberhaupt getroffen zu haben.[58] Die Treffen sollten zunĂ€chst unter Ausschluss der Presse erfolgen. Erst nach erheblichen Protesten, vor allem durch CNN wurde der Presse ein kleiner Einblick gewĂ€hrt.[59]
Am 11. September 2008 gab Sarah Palin bei ABC dem Journalisten Charles Gibson ihr erstes selbststĂ€ndiges Interview seit Beginn der Kandidatur.[60] Ansonsten gab sie seit der Nominierung auf dem Parteitag keine Pressekonferenzen. Kritiker warfen ihr daher vor, Journalisten gezielt zu meiden, um fehlende Kenntnisse in der AuĂenpolitik zu ĂŒberdecken.[61] In insgesamt drei Interviews zwischen dem Nominierungsparteitag und dem TV-Duell mit Joe Biden am 2. Oktober 2008 offenbarte sie weitgehende Unkenntnis in wirtschafts- und auĂenpolitischen Fragen. Sie Ă€uĂerte auĂerdem Ăberzeugungen, die der erklĂ€rten Politik McCains zuwiderliefen.[62] Besonders ein Interview, das Palin der CBS-Journalistin Katie Couric gab, wurde als misslungener Auftritt eingeschĂ€tzt.[37] Palin selbst sah in ihrem 2009 veröffentlichten Buch âGoing Rogueâ als Ursache hierfĂŒr an, dass Couric voreingenommen gewesen sei und ihre substantiierten Aussagen zu kurzen Informationshappen gekĂŒrzt worden seien.[63]
In der Fernsehdebatte mit Joe Biden hatte sie sich laut einer Umfrage nach der Debatte nach der Meinung von 84 % der Zuschauer weniger blamiert, als zuvor zu erwarten gewesen sei. Trotzdem war sie nach der Umfrage nur fĂŒr 36 % ĂŒberzeugender als Biden, der von 51 % als Sieger des Duells angesehen wurde.[64] Das Duell wurde nach Untersuchungen von Nielsen Media Research von ĂŒber 70 Millionen Zuschauern gesehen, wĂ€hrend die erste Debatte von Obama und McCain von nur 52 Millionen Zuschauern verfolgt wurde.[65]
Nachdem die Umfragewerte des republikanischen Kandidaten zurĂŒckgingen, warf Palin Barack Obama vor, persönliche Kontakte zu Bill Ayers zu haben, einem ehemaligen fĂŒhrenden Mitgliedes der Weathermen, einer terroristischen Gruppe der 1960er bzw. 1970er.[66] Das wird als Teil eines von Palin angestrebten Strategiewechsels im Wahlkampf betrachtet, der darauf abzielt, weniger persönliche RĂŒcksicht zu nehmen.[67] Von demokratischer Seite wurde es als ein Ablenkungsmanöver angesehen.[68] Dieser Strategiewechsel fĂŒhrte allerdings dazu, dass sich die gemĂ€Ăigten Republikaner mehr in Richtung auf Obama orientierten.[43] Palin vertrat im Rahmen der hĂ€rteren Linie in mehreren Reden die Position, dass Obama zu sozialistischen Experimenten neige und den Anforderungen der AuĂenpolitik nicht gewachsen sei.[69]
Sarah Palin und John McCain verloren bei den PrĂ€sidentschaftswahlen am 4. November 2008 deutlich gegen das Demokraten-Duo Barack Obama und Joe Biden. Nach der in ihrer Autobiographie 2009 veröffentlichten Auffassung Palins ist Hauptursache der Niederlage die mangelhafte Vorbereitung durch das Wahlkampfteam McCains.[63] Diese Auffassung wurde durch Mitglieder des Wahlkampfteams zurĂŒckgewiesen.[70]
Bearbeiten Nach der VizeprÀsidentschaftskandidatur
Nach dem Wahlkampf erklĂ€rte Sarah Palin in einem Interview bei Larry King, dass sie die Wahl Obamas als historischen Moment betrachte, stolz auf ihn sei und fĂŒr ihn und seine Regierung bete. Sie schloss eine PrĂ€sidentschaftskandidatur 2012 nicht aus.[71] Bei der Conservative Political Action Conference wurde Sarah Palin gemeinsam mit Ron Paul mit 13 % der abgegebenen Stimmen auf Platz drei der möglichen PrĂ€sidentschaftskandidaten der Republikaner 2012 gewĂ€hlt. Besser schnitten Mitt Romney (20 %) und Bobby Jindal (14 %) ab.[72] Eine Meinungsumfrage des Senders CNN ergab demgegenĂŒber Ende Februar 2009, dass 29 % der republikanischen WĂ€hler eine PrĂ€sidentschaftskandidatur Palins 2012 unterstĂŒtzen wĂŒrden. Sie schnitt bei der Umfrage damit am besten ab.[73] Bei einer Umfrage unter konservativ-religiösen WĂ€hlern im September 2009 fiel sie allerdings hinter Mike Huckabee (28%) mit 12 % zurĂŒck.[74] Durch den RĂŒcktritt als Gouverneurin habe sie nach Auffassung republikanischer Wahlkampfstrategen das Image einer âDrĂŒckebergerinâ erhalten. Das Antreten Palins zur PrĂ€sidentschaftswahl 2012 könne daher in einem Debakel enden.[70]
Im November 2009 erschien ihre Autobiographie unter dem Titel Going Rogue: An American Life. Das Werk wurde gemeinsam mit Lynn Vincent verfasst und erschien im Verlag HarperCollins mit 1,5 Millionen Exemplaren.[75][76] Bereits vor dem Erscheinen verdiente Sarah Palin mit einem Vorschuss in Höhe von 1,25 Millionen Dollar an dem Buch mehr, als durch die GehĂ€lter als amerikanische Politikerin.[77] Das Buch erklomm noch vor dem Erscheinen in den Vereinigten Staaten den ersten Platz der Bestseller-Listen.[78] Die Erstauflage von 1,5 Millionen Exemplaren war bereits vor dem Erscheinen durch Vorbestellungen ausverkauft.[79] Palin stellt in dem Buch den Wahlkampf 2008 aus ihrer Sicht dar. Nach ihrer Auffassung sei sie durch das republikanische Wahlkampfteam nur Ă€uĂerst unzureichend vorbereitet worden. Katie Couric, der sie im Wahlkampf ein Interview gegeben hatte, sei bei der Fragestellung voreingenommen gewesen.[63] Nach der Auffassung von Beat Ammann handelt es sich bei Going Rogue ĂŒber weite Strecken um eine Abrechnung Palins, die allerdings gut geschrieben sei. Das Buch enthalte auĂer einem RĂŒckgriff auf das Leitmotiv der Politik Ronald Reagans bezĂŒglich der Marktwirtschaft und der Steuersenkungen kein weitergehendes politisches Programm.[80] Zur Vorstellung des Buches trat sie am 16. November in der Show von Oprah Winfrey auf.[70] Auf die Frage nach einer möglichen Kandidatur bei der PrĂ€sidentschaftswahl 2012 erklĂ€rte sie, dass sie diese noch nicht konkret in Planung habe.[81] Zum Teil wird aber angenommen, dass die Vorlesereise Palins, die vor allem durch den mittleren Westen geht, bereits ein Vorlauf zur PrĂ€sidentschaftskandidatur 2012 sein könne.[82][83] Sie trat weiter bei Barbara Walters und Bill OâReilly von Fox News auf, um ihr Buch vorzustellen.[76] Im MĂ€rz 2010 wurde bekannt, dass sie ein weiteres Buch plane. Dieses solle ein âLoblied amerikanischer Tugenden und StĂ€rkenâ werden.[84]
Im Januar 2010 wurde bekanntgegeben, dass Palin als Kommentatorin bei Rupert Murdochs Fox News arbeiten wird.[85] Analysten halten ihre TĂ€tigkeit bei FOX fĂŒr ein mögliches Standbein fĂŒr die erneute Kandidatur fĂŒr ein öffentliches Amt.[86] Der erste Auftritt fĂŒr FOX erfolgte im Januar 2010 im Rahmen der O'Reilly-Show.[87]
Am 4. Februar 2010 trat Sarah Palin als Hauptrednerin auf der Tea Party Convention auf. Die Tea-Party-Bewegung wird als rechtskonservativ angesehen und gilt als sehr einflussreich.[88] Am 7. Februar 2010 sagte sie in einem Interview, dass sie sich eine PrÀsidentschaftskandidatur im Jahr 2012 vorstellen könne.[89]
Bearbeiten Politische Positionen
Die von Sarah Palin vertretenen Positionen gelten als konservativ,[90] selbst innerhalb der Republikaner, und werden von gemĂ€Ăigten Republikanern teilweise abgelehnt.[91] Sie gilt als prominente Vertreterin der Parteirechten und sieht sich selbst als Sprecherin fĂŒr die Durchschnittsamerikaner und in der Nachfolge der Politik Ronald Reagans.[92] Sarah Palin hat vor allem in der âTea-Party-Bewegungâ, die sich nach der Boston Tea Party nennt und sich strikt gegen die Politik Obamas und gemĂ€Ăigt-konservative Republikaner wendet, zahlreiche AnhĂ€nger.[93] Sie gilt als polarisierend, nach einer Umfrage im Dezember 2009 bezeichneten sich 44 % der befragten US-Amerikaner als AnhĂ€nger Palins, 47 % der Befragten lehnten sie ab.[86]
Bearbeiten Artenschutz
Im Mai 2008 unterstĂŒtzte sie eine Kampagne zur Streichung der EisbĂ€ren von der Roten Liste gefĂ€hrdeter Arten mit der BegrĂŒndung, dass sich deren Bestand in den letzten Jahren erholt habe. Kritiker sehen in diesem Statement jedoch die Angst Palins und anderer Politiker Alaskas, dass der Naturschutz die Ăl- und Gasförderung des Bundesstaates behindern könne.[94] AuĂerdem legalisierte sie das Jagen von Wölfen und BĂ€ren in Alaska per Flugzeug.[95]
Bearbeiten AuĂenpolitik
Sarah Palin gilt als auĂenpolitisch unerfahren.[96] Im September 2008 erklĂ€rte sie, bis dahin lediglich Kanada und Mexiko besucht zu haben und sich ansonsten nur zu Besuchen von Soldaten in Deutschland und Kuwait im Ausland aufgehalten zu haben.[97] Ihren ersten (Reise-)Pass hatte Palin 2007 beantragt.[98]
In einem Interview im August 2008 mutmaĂte Sarah Palin, dass der Irakkrieg, in den die USA verwickelt sind, um Energieressourcen gefĂŒhrt werde.[99] Im Juni 2008 bezeichnete sie wĂ€hrend eines Gottesdienstes das Ziel des Irakkriegs als von Gott festgesetzt.[100] In ihrem ersten Fernsehinterview nach der Nominierung als Kandidatin fĂŒr das Amt des VizeprĂ€sidenten mit dem Fernsehsender ABC am 11. September 2008 relativierte sie ihre Aussage: Auf Nachfrage erklĂ€rte sie, dass sie sich kein Urteil ĂŒber den Willen Gottes anmaĂe.[101] Palin rĂ€umte ein, dass bei der Vorbereitung des Krieges im Irak âgepfuschtâ worden sei.[97] WĂ€hrend des Fernsehduells mit dem VizeprĂ€sidentschaftskandidaten der Demokraten Joe Biden erklĂ€rte sie, dass AbzugsplĂ€ne der Demokraten ein Zeigen der weiĂen Flagge seien.[64]
Palin sprach sich in einem Interview mit dem Sender ABC am 11. September 2008 fĂŒr den Beitritt Georgiens und der Ukraine zur NATO aus, auch wenn das dazu fĂŒhren könne, dass die USA im BĂŒndnisfall Russland den Krieg erklĂ€ren mĂŒssten.[97] Palin betont ihre tiefe Verbundenheit mit Israel und setzt auf eine Vertiefung der strategischen Beziehungen zwischen den USA und Israel.[102] Im ABC-Interview vom 11. September 2008 befĂŒrwortete sie die UnterstĂŒtzung eines MilitĂ€rschlages Israels gegen den Iran, falls Israel einen solchen fĂŒr seine Sicherheit als notwendig erachte.[103] In einer nicht gehaltenen, aber in der New York Sun veröffentlichten Rede erklĂ€rte sie, dass der PrĂ€sident des Iran und das iranische Atomprogramm aufgehalten werden mĂŒssten. Sie forderte 2010 in einem Kommentar bei Fox News Obama auf dem Iran den Krieg zu erklĂ€ren.[104]
Bearbeiten Forschungs- und Bildungspolitik
Sarah Palin steht laut einem Bericht der Los Angeles Times[105] dem Kreationismus nahe. Sie selbst glaubt dem Bericht zufolge, dass vor 6000 Jahren Menschen und Dinosaurier gemeinsam die Erde bevölkerten. In ihrer Amtszeit als Gouverneurin unternahm sie Versuche, Kreationismus gleichberechtigt mit der Evolutionslehre an Schulen unterrichten zu lassen. Sie sprach sich zwar dafĂŒr aus, Intelligent Design neben der Evolutionstheorie zu lehren[106][107], meinte jedoch auch, dass Intelligent Design nicht notwendigerweise Teil des Lehrplanes sein mĂŒsse.[108] An öffentlichen Schulen befĂŒrwortet sie das Lehren von Enthaltsamkeit vor der Ehe, hat jedoch widersprĂŒchliche Aussagen zur Frage gemacht, ob VerhĂŒtungsmethoden gelehrt werden sollten.[109]
Bearbeiten Gesundheitspolitik
Nach ihrem RĂŒcktritt nutzte Palin auf ihrer Facebookseite ihr behindertes Kind, um der Regierung Obama Bestrebungen zur Euthanasie zu unterstellen:
The America I know and love is not one in which my parents or my baby with Down Syndrome will have to stand in front of Obamaâs âdeath panelâ so his bureaucrats can decide, based on a subjective judgment of their âlevel of productivity in society,â whether they are worthy of health care. Such a system is downright evil.[110][111]
Sarah Palin trug mit dem Facebook-Eintrag wesentlich zur Emotionalisierung der Debatte um die Gesundheitsreform bei.[112] Diese Stellungnahme steht im Zusammenhang mit der von Barack Obama angestrebten Gesundheitsreform und veranlasste den PrĂ€sidenten zu einem Appell, zu einer sachlichen Diskussion ĂŒber die Reform des amerikanischen Gesundheitssystems zurĂŒckzukehren.[113][114] Die demokratische Sprecherin des ReprĂ€sentantenhauses Nancy Pelosi hatte die durch Palin ausgelöste Debatte als âunamerikanischâ gescholten.[112] Auch die US-Senatorin Lisa Murkowski, wie Palin Republikanerin aus Alaska, wies Palins Behauptungen als unwahr zurĂŒck.[115]
Bearbeiten Innenpolitik
Sarah Palin gilt als gesellschaftspolitisch konservativ.[116] Sie ist Mitglied bei Feminists for Life of America, die sich als strikte Abtreibungsgegner positionieren, auch bei Vergewaltigungsopfern und Inzestschwangerschaften. Das hat sie anlĂ€sslich ihrer Wahl zur Gouverneurin betont.[117] Als Mitglied der National Rifle Association ist sie ferner gegen EinschrĂ€nkungen des privaten Waffenbesitzes, lehnt gleichgeschlechtliche Ehen ab[118] und unterstĂŒtzte eine Ănderung in der Verfassung des Staates Alaska[119], die eine Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau festschreibt.[120] Sie tritt fĂŒr die Todesstrafe ein.[121] Zugleich hat sie auch einen Ruf als Reformerin und konsequente KorruptionsbekĂ€mpferin[122], auch wenn dieses Bild im Laufe des PrĂ€sidentschaftswahlkampfes zunehmend in Zweifel geriet.[123]
WĂ€hrend der Fernsehdebatte am 2. Oktober 2008 gegen Joe Biden, den Kandidaten fĂŒr die VizeprĂ€sidentschaft der Demokraten, schlug Sarah Palin eine Ausweitung der Machtbefugnisse des US-VizeprĂ€sidenten vor.[124]
Bearbeiten Wirtschafts- und Energiepolitik
In Bezug auf den Zusammenbruch der Bank Lehman Brothers am 15. September 2008 im Zuge der Finanzkrise ab 2007 erklĂ€rte sie, dass sie der Ansicht sei, das Finanzsystem der Vereinigten Staaten sei ĂŒberholt und mit dem Missbrauch und Missmanagement an der Wallstreet mĂŒsse aufgerĂ€umt werden. Sie griff damit ĂuĂerungen McCains zur Wirtschaftskrise auf, erklĂ€rte aber nicht, welche MaĂnahmen konkret von ihr befĂŒrwortet werden.[125]
Sarah Palin vertritt den Standpunkt, dass Gott Amerika mit einer Vielzahl von Rohstoffen gesegnet habe. Diese seien auszubeuten, damit das Geld fĂŒr diese Rohstoffe nicht in LĂ€nder flieĂe, die RohstoffvorrĂ€te als Waffen einsetzen wĂŒrden.
Die Energiepolitik der letzten dreiĂig Jahre sieht sie als verfehlt an. Die Energiepolitik mĂŒsse deutlicher mit der nationalen Sicherheit der USA verknĂŒpft werden. Palin kritisiert dabei auch die groĂen Energiekonzerne, die lediglich die Energiepreise hochtrieben.[126] Bei ihrem Einsatz in der Energiepolitik vertritt sie klimapolitisch die Auffassung, dass die Globale ErwĂ€rmung nicht vom Menschen verursacht werde. Sie will aber durch den Bau von Kohlekraftwerken mit geringem Kohlendioxid-AusstoĂ (Clean Coal Technology, siehe CO2-Sequestrierung) ArbeitsplĂ€tze schaffen. Nach Ansicht von Kritikern dieser PlĂ€ne Palins sind derartige Kraftwerke allerdings noch nicht weit genug entwickelt.[127] Ende 2009 rief sie Barack Obama auf die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen zu boykottieren und vertrat die Ansicht, es sei nicht gesichert, ob der Klimawandel von Menschen verursacht werde. Vereinbarungen in Kopenhagen wĂŒrden ihrer Auffassung nach nicht das Klima beeinflussen, sondern ArbeitsplĂ€tze kosten. Sie verschĂ€rfte damit ihre politische Position, da sie noch im PrĂ€sidentschaftswahlkampf den Einfluss des Menschen auf den Klimawandel nicht ausgeschlossen hatte.[128]
Bearbeiten Sonstiges
- GroĂe Aufmerksamkeit erregten wĂ€hrend des PrĂ€sidentschaftswahlkampfes die Palin-Parodien in der Comedy-Sendung Saturday Night Live (SNL), fĂŒr die Tina Fey, ehemaliges SNL-Ensemblemitglied, wegen ihrer Ă€uĂerlichen Ăhnlichkeit mit Palin engagiert wurde. Die Sendung erreichte durch diese Sketche die besten Quoten seit Jahren[37], und Feys Palin-Darstellung erlangte einem Bericht von Reuters zufolge fast so viel öffentliche Beachtung wie Palin selbst, die schlieĂlich auch persönlich in einer Folge der Sendung auftrat.[129] Die Parodie durch Fey wurde 2009 mit dem Emmy prĂ€miert.[130]
- Der US-Verlag Bluewater Products veröffentlichte nach der PrĂ€sidentschaftswahl eine Biographie der Politikerin in der Form eines Comics. Der Comic erschien in der Reihe âFemale Forcesâ und war in der ersten Auflage in relativ kurzer Zeit ausverkauft.[131]
- Am Wahltag, dem 4. November 2008 veröffentlichte Larry Flynts Hustler den selbstproduzierten parodistischen Pornofilm Whoâs Nailinâ Paylin?. Aus dem Film hat sich mittlerweile eine ganze Serie entwickelt, allerdings mit der echten Schreibweise des Nachnamens, die auch andere Prominente und Politiker aufs Korn nimmt: So erschienen mit âLetterman's Nailin Palinâ, âHollywood's Nailin Palinâ, âYouâre-nailinâ Palin Interactiveâ und âObama's Nailin' Palinâ bereits vier Nachfolger.
Bearbeiten Literatur
- Lorenzo Benet: Trailblazer: An Intimate Biography of Sarah Palin. Threshold Editions (2009). ISBN 1439142343.
- Joe Hilley: Sarah Palin: A New Kind of Leader. Zondervan (2008). ISBN 978-0-310-31892-7.
- Kaylene Johnson: Sarah: How a Hockey Mom Turned Alaska's Political Establishment Upside Down. Epicenter Press (2008). ISBN 978-0-9790470-8-4.
- Richard Kim, Betsy Reed (Hrsg.), Going Rouge: Sarah Palin: An American Nightmare. Health Communications (2009). ISBN 9780757315244.
- Sarah Palin : Going Rogue: An American Life Harper (2009). ISBN 978-0-061-93989-1.
Bearbeiten Weblinks
Bearbeiten Einzelnachweise
- â Governor Palin's Biography (englisch)
- â McCain setzt bei Vizewahl auf Risiko, Spiegel Online vom 29. August 2008
- â Hockey-Mom mit Ambitionen, news.de vom 25. Januar 2010
- â Gov. Sarah Palin Was Second Choice in '84 Beauty Contest, US Magazine vom 29. August 2008 (Englisch) - fĂŒhrt Palin als Zweite auf.
- â Miss Alaska '84 Recalls Rival's Winning Ways, Washington Post vom 8. September 2008 (Englisch) - fĂŒhrt Palin als Dritte auf.
- â New York Times: Little-noticed college student to star politician
- â Tagesschau (ARD): McCain nimmt Sara Palin als Vize â Mit einer Frau ins WeiĂe Haus?
- â Welt Online: Sarah Palin ist jetzt GroĂmutter, Welt-Online vom 30. Dezember 2008
- â Palins Tochter löst ihre Verlobung Frankfurter Allgemeine Zeitung 12. MĂ€rz 2009 .
- â Bissig und öffentlich, SĂŒddeutsche Zeitung vom 30. Dezember 2009.
- â Die Palins schlagen zurĂŒck, Spiegel Online vom 29. Dezember 2009.
- â Palins Tochter verklagt Ex-Freund auf Unterhalt Spiegel Online vom 23. Januar 2010.
- â Spiegel Online: Die bigotte Glaubenswelt der Sarah Palin, Spiegel vom 9. September 2008
- â Matthew Mosk, Palin Scrubbing Turns Up an Undeclared Car Wash, Washington Post Online vom 2. September 2008 (Englisch)
- â Sarah Palin schlĂ€gt Barack Obama, Focus Online vom 10. Dezember 2008.
- â Mayor Palin: A Rough Record, Times am 2. September 2008
- â Matt Apuzzo, âBohr, Baby, bohr!â, Financial Times Deutschland vom 21. Oktober 2008.
- â Palin wins Wasilla mayor's job, Anchorage Daily News, 2. Oktober 1996
- â Wenn weniger mehr ist, Sueddeutsche Online vom 22. September 2008
- â State of Alaska â 2006 General Election, November 7, 2006, Official Results
- â National Governor Association
- â www.climatechange.alaska.gov (Englisch).
- â Sarah Palin strebt nach Höherem, Spiegel vom 3. Juli 2009
- â Sarah Palin - Amt als Gouverneurin niedergelegt, Focus vom 27. Juli 2009.
- â Is Wooten a good trooper?, Anchorage Daily News vom 27. Juli 2008
- â Bericht von CNN zum Vorwurf des Machtmissbrauchs vom 29. August 2008 (Englisch).
- â Zusammenfassung des Falls bei FoxNews vom 1. September 2008 (Englisch).
- â Ermittlungen wegen Amtsmissbrauchs legitim, Die Welt Online vom 10. Oktober 2008
- â Wortlaut des Ermittlungsberichtes (Englisch)
- â Untersuchungsausschuss wirft Palin Amtsmissbrauch vor in SPON vom 11. Oktober 2008
- â Sarah Palin: 100.000 Dollar fĂŒr Klamotten, Schminke und Friseur, heute online vom 22. Oktober 2008.
- â Freispruch fĂŒr Palin Spiegel Online vom 4. November 2008.
- â Jo Becker/Peter S. Goodman/Michael Powell, Once Elected, Palin Hired Friends and Lashed Foes, New York Times vom 13. September 2008 (Englisch).
- â Neue VorwĂŒrfe wegen Amtsmissbrauchs gegen Palin Meldung von Nachrichtenagentur AFP vom 14. September 2008.
- â Palin beförderte Schulfreunde in RegierungsĂ€mter Spiegel Online vom 14. September 2008.
- â Zu viel Reisebudget fĂŒr die Kinder, SĂŒddeutsche Zeitung vom 26. Februar 2009
- â a b c Marc Pitzke, Das Problem, das aus der KĂ€lte kam, Spiegel-Online vom 5. November 2008.
- â Palin soll ClintonanhĂ€ngerinnen fĂŒr Republikaner begeistern, FOCUS vom 14. September 2008
- â Sabine Muscat, Wunderwaffe aus Alaska, Financial Times Deutschland vom 15. September 2008
- â Gregor Peter Schmitz, Palin hilft McCain im Glaubenskampf, Spiegel Online vom 15. September 2008
- â McCains Vizekandidatin Palin entzweit glĂ€ubige Evangelikale WĂ€hler, Focus vom 29. September 2008
- â Torsten Krauel, Alle sorgen sich um Joe, den Klempner, Die Welt Online, 17. Oktober 2008.
- â a b Markus Ziener, Konservative wenden sich von McCain ab Handelsblatt vom 21. Oktober 2008.
- â Thomas Kleine-Brockhoff, Rechte Verzweiflung Zeit-Online vom 21. Oktober 2008.
- â Kate Zernike/Monica Davey, Win or Lose, Many See Palin as Future of Party, New York Times vom 28. Oktober 2008. (Englisch)
- â Minus-Faktor Palin, SĂŒddeutsche Zeitung Online vom 31. Oktober 2008.
- â Spiegel Online vom 1. September 2008
- â Palin Slashed Funding for Teen Moms, Washington Post vom 2. September 2008 (Englisch).
- â Uwe Schmitt, John McCains vergebene Chance, Die Welt vom 6. September 2008
- â Marc Pitzke, Pitbull mit Lippenstift, Spiegel-Online vom 4. September 2008
- â Rekord-Einschaltquoten fĂŒr McCain und Palin, Der Standard vom 6. September 2008
- â Torsten Krauel, John McCain und der unkalkulierbare Palin-Faktor, Die Welt Online, vom 8. September 2008
- â Sabine Muscat, McCain holt Obama in Umfragen ein, Financial Times Deutschland Online vom 8. September 2008
- â Kilian, Banken-Debakel bietet Obama neue Chance, baz.online vom 19. September 2008
- â Christine Lagorio, Sarah Palin, die neue Mode-Ikone, Financial Times Deutschland vom 23. September 2008
- â Obama geht in neuer Umfrage deutlich in FĂŒhrung, Spiegel Online vom 24. September 2008
- â Jens Maier, Palins neue Kleider, Der Stern vom 23. Oktober 2008
- â Palin trifft wĂ€hrend Uno-Vollversammlung acht StaatsmĂ€nner, NZZ Online vom 23. September 2008.
- â Marc Pitzke, Palin plauscht sich in die Weltpolitik, Spiegel Online vom 24. September 2008
- â Marc Pitzke, Sarah Palin durchkreuzt Wahlkampf-Pause, Spiegel vom 12. September 2008
- â US-Vizekandidatin absolviert diplomatischen Crash-Kurs in New York, Focus Online vom 23. September 2008
- â Martin Klingst, Hockey-Mutter gegen Fahrensmann, Die Zeit Online vom 2. Oktober 2008.
- â a b c Marc Pitzke, Sarah Palins Memoiren: Abrechnung einer Abgekanzelten Spiegel Online vom 16. November 2009]
- â a b Palin gut vorbereitet, Biden routiniert, Spiegel Online vom 3. Oktober 2008.
- â Palin startet Schmutz-Kampagne gegen Obama , Deutsche Welle vom 5. Oktober 2008.
- â Obama legt zu, Palin wird persönlich, Der Tagesspiegel vom 6. Oktober 2008
- â Matthias RĂŒb, Ohne Samthandschuhe in den Schlamm, FAZ Online vom 7. Oktober 2008.
- â Palin wirft Obama NĂ€he zu Terroristen vor, FAZ Online vom 5. Oktober 2008.
- â Stefan Tomik, Wahlkampf in der Endlosschleife, Frankfurter Allgemeine Online vom 2. November 2008.
- â a b c Marc Pitzke, Sarah Palin bei Oprah Winfrey - "Ich hoffe das Beste und bete", Spiegel Online vom 17. November 2009.
- â Interview mit Sarah Palin - âDie ganze Kleidergeschichte? LĂ€cherlich!â, ĂŒbersetzt aus dem Englischen durch Jens Wiegmann, Welt-Online vom 13. November 2008.
- â Romney wins CPAC poll again, MSNBC vom 1. MĂ€rz 2009
- â GOP has 2012 gender gap, new poll says , CNN 27. Februar 2009
- â Palin gegen Huckabee ohne Chance, Basler Zeitung vom 20. September 2009.
- â Sarah Palin hat ihre Memoiren fertiggestellt, ORF vom 30. September 2009.
- â a b Jordan Mejias, Sarah Palin: LĂ€chelnd auf die harte Tour, Frankfurter Allgemeine Zeitung vpm 26. November 2009.
- â Sarah Palin: Auch ohne Amt in den Schlagzeilen , Der Tagesspiegel vom 30. Oktober 2009
- â Robin Abcarian und Maeve Reston, 'Going Rogue' is Sarah Palin's shot at redemption and revenge, Los Angeles Times vom 14. November 2009. (Englisch)
- â Klaus Kastan, Sarah Palin stellt ihre Biografie vor: "Mithilfe von Gott und Todd", tagesschau.de vom 17. November 2009.
- â Durchschnittsfrau auf Sonderweg, Neue ZĂŒrcher Zeitung Online vom 19. November 2009.
- â Nicole KrĂ€ttli, Sarah Palin bei Oprah Winfrey: Zu Gast bei Freunden, Stern Online vom 18. November 2009.
- â Mrs. Palin lĂ€dt zum Kaffeegipfel, Zeit Online.
- â Matthias RĂŒb, Der wilde Lachs mit dem zahnarztweiĂen LĂ€cheln FAZ Online vom 16. November 2009.
- â Nach dem Verkaufsschlager âGoing Rogueâ plant Sarah Palin ein zweites Buch, Focus Online vom 4. MĂ€rz 2010
- â Kommentatorin bei Fox News, Spiegel Online vom 12. Januar 2010.
- â a b «Barracuda» Palin beiĂt nun bei Fox News zu, Zeit Online vom 12. Dezember 2009.
- â Fades TV-DebĂŒt: Palin enttĂ€uscht Erwartungen, n-tv vom 13. Januar 2010.
- â Amerikas Rechte, radikal und und erfolgreich, Zeit Online vom 4. Februar 2010.
- â USA: Palin erwĂ€gt PrĂ€sidentschafts-Kandidatur, Spiegel Online vom 8. Februar 2010
- â Who is Sarah Palin? Times-Online vom 29. August 2008.
- â Republikanisch ist doof: Die Republikaner stecken in einer groĂen IdentitĂ€tskrise, Profil-Online vom 25. Juli 2009.
- â R. KlĂŒver, Wutausbruch zwischen Buchdeckeln , Sueddeutsche.de vom 17. November 2009.
- â Peter Gruber, Glaubenskriegerin in der Bekenntnisfalle, Focus Online vom 31. Januar 2010
- â Anchorage Daily News: State will sue over polar bear listing, Palin says, vom 22. Mai 2008. (Englisch)
- â The Independent: Palin: the real scandal, vom 6. September 2008 (Englisch)
- â Thomas Klau, Alaska statt Irak Financial Times Deutschland vom 4. September 2008
- â a b c Palin: Ohne mit der Wimper zu zucken, FAZ.net vom 12. September 2008
- â NYT, 30. August 2008
- â Bartiromo Talks with Sarah Palin BusinessWeek vom 29. August 2008. (Englisch)
- â Torsten Krauel, Ein Hurrikan namens Sarah Welt-Online vom 4. September 2008.
- â Marc Pitzke, Sarah Palin durchkreuzt Wahlkampf-Pause, Spiegel vom 12. September 2008
- â Sarah Palin tells AIPAC sheâs pro-Israel, The Jewish Journal vom 4. September 2008. (Englisch)
- â Christina Otten/Brian Melican, Palin verpatzt Interview â Demokraten frohlocken, Handelsblatt Online vom 12. September 2008
- â Jörg HĂ€ntzschel, Sarah Palin als Moderatorin: Die Platzpatrone, SĂŒddeutsche Zeitung Online vom 20. Februar 2010
- â Los Angeles Times: Ăber Palins Kreationismus (englisch)
- â US-Wahlkampf: Gott wĂŒrde Palin wĂ€hlen, Financial Times Deutschland
- â Palin is talk of the Sunday news shows, USA Today vom 31. August 2008
- â Sliming Palin (Englisch). FactCheck.org - Annenberg Public Policy Center of the University of Pennsylvania (29. August 2008). Abgerufen am 12. September 2008.
- â Seema Mehta: Palin appears to disagree with McCain on sex education, in: Los Angeles Times vom 6. September 2008
- â Sarah Palin: Statement on the Current Health Care Debate, 7. August 2009, unter facebook.com
- â vgl. auch Ezra Klein: Is the Government Going to Euthanize your Grandmother? An Interview With Sen. Johnny Isakson., 10. August 2009, unter washingtonpost.com
- â a b Uwe Schmitt, Gesundheitsreform â Obama im HĂ€rtetest, Welt-Online, 13. August 2009.
- â Obama kĂ€mpft fĂŒr seine Gesundheitsreform, Zeit-Online vom 12. August 2009.
- â Obama will diskutieren â aber sachlich, Zeit-Online vom 12. August 2009.
- â Lisa Demer: Murkowski: Don't tell lies about the health-care reform bill, adn.com vom 11./12. August 2009, abgerufen am 13. August 2009
- â âa social conservativeâ, Who is Sarah Palin? Times-Online vom 29. August 2008.
- â Juneau Empire, âAbortion Draws Clear Divide in State Races,â vom 29. August 2008 sowie Anchorage Daily News, âGovernorâs Race: Top contenders meet one last time to debate,â 3. November 2006.
- â Torsten Krauel, Sarah Palin will erste VizeprĂ€sidentin werden welt.de vom 30. August 2008
- â VerfassungsĂ€nderung
- â 2006 Gubernational Elections
- â Peter Gruber Albtraum der Demokraten, Focus Online vom 8. September 2008
- â Tagesschau.de: Vize-Kandidatin mit Biss vom 29. August 2008
- â Peter Gruber, Die Entzauberung der Sarah P., Focus Online vom 22. September 2008
- â Wolfram Eilenberger, Wer spricht fĂŒr Sarah Palin? Die Debattenkritik, Cicero Online vom 3. Oktober 2008.
- â The Wall Street Journal vom 15. September 2008 (Englisch)
- â Elisabeth Holmes, Palin to Focus on Energy Security Policy , Wall Street Journal vom 29. Oktober 2008. (Englisch)
- â Markus Becker, Wissenschaftler fĂŒrchten Palins Energiepolitik, Spiegel-Online vom 13. Oktober 2008
- â Raniah Salloum, Sarah Palins Klima-Wechseljahre, SĂŒddeutsche Zeitung vom 18. Dezember 2009
- â Chris Michaud: Palin drops in on "Saturday Night Live", Reuters, 19. Oktober 2008, abgerufen am 24. Juni 2009
- â Emmy fĂŒr US-Komikerin Tina Fey, Spiegel online vom 13. September 2009.
- â Sarah Palins spĂ€ter Sieg, Tagesspiegel vom 12. MĂ€rz 2009.
District of Alaska (1884â1912)
Kinkead | Swineford | Knapp | Sheakley | Brady | Hoggatt | Clark
Alaska-Territorium (1912â1959)
Clark | Strong | Riggs | Bone | Parks | Troy | Gruening | Heintzleman | Hendrickson | Stepovich | Hendrickson
Bundesstaat Alaska (seit 1959)
Egan | Hickel | Miller | Egan | Hammond | Sheffield | Cowper | Hickel | Knowles | Murkowski | Palin | Parnell
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Palin, Sarah |
| ALTERNATIVNAMEN | Palin, Sarah Louise Heath (voller Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | Gouverneurin des Bundesstaats Alaska |
| GEBURTSDATUM | 11. Februar 1964 |
| GEBURTSORT | Sandpoint, Idaho |
